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Junge Union fordert konstruktiv kritischen Diskurs

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Die Junge Union im Kreis Viersen hat auf ihrer vergangenen Vorstandssitzung die Kandidatur des heimischen Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Berger für das Europäische Parlament begrüßt.

Die Junge Union im Kreis Viersen hat auf ihrer vergangenen Vorstandssitzung die Kandidatur des heimischen Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Berger für das Europäische Parlament begrüßt. Die jungen Christdemokraten sicherten Stefan Berger ihre Unterstützung zu und wünschten ihm für die innerparteiliche Nominierung viel Erfolg. "Es ist schön, wieder Mal auf einer Kreisvorstandssitzung der Jungen Union zu sein. Gemeinsam haben wir die Chance, mit einer erfolgreichen Nominierung, europäische Politik noch näher zu den Menschen in unserer Heimat zu transportieren", so Berger.
Neben weiteren organisatorischen Themen standen auch die Entwicklungen auf bundespolitischer Ebene auf dem Programm. Der JU-Kreisvorsitzende Philipp Heks betonte: "Der Verlust des Finanzministeriums wiegt schwer, auch insgesamt muss sich die CDU personell und inhaltlich neu aufstellen, ein Weiter so kann es nicht geben", und fügte hinzu "Dennoch gibt es keine wirklich bessere Alternative zur erneuten Großen Koalition." Fabio Crynen, JU-Vorsitzender in Schwalmtal, verdeutlichte: "Mir fehlen bis heute die Konsequenzen aus dem Abschneiden bei der vergangenen Wahl. Die CDU solle sich fragen, was ihre Kernpositionen noch sind. Wir müssen endlich offen und ehrlich benennen, was in den letzten Jahren falsch gelaufen ist". Nach der lebhaften Diskussion wurde klar, dass sich die Jüngeren in der Union einen konstruktiven und kritischen Diskurs zur Zukunft der Volkspartei CDU wünschen und dieser auch innerhalb der Mutterpartei stattfinden solle.
Die nächsten Termine der Jungen Union im Kreis Viersen sind unter anderem eine Bildungsfahrt nach Bonn, sowie die Durchführung eines Stammtisches, um den zwanglosen Austausch über aktuelle Themen fortzusetzen.

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