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Junge Union macht sich für kommunalpolitisches Praktikum stark

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Kreis-JU berät im Landtag zu kommunalpolitischen Praktikum, Taxi-Ticket und weiteren Themen.

Im Rahmen einer Klausurtagung im Düsseldorfer Landtag besprach der Kreisvorstand der Jungen Union viele Themen. Unter anderem stand die Einführung eines kommunalpolitischen Praktikums in vielen Kommunen des Kreises auf der Agenda. Seit vielen Jahren wird in der Stadt Viersen erfolgreich ein kommunalpolitisches Planspiel mit Jugendlichen der weiterführenden Schulen durchgeführt. Jungen Menschen werden so kommunalpolitische Prozesse näher gebracht und gleichzeitig kann ein Interesse an politischen Fragestellungen erwachsen. Erst kürzlich wurde in Viersen wieder dieses von der Stadtverwaltung konzipierte Planspiel erfolgreich durchgeführt. Nach diesem Vorbild fordert bereits seit einigen Jahren die JU Nettetal die Einführung eines solchen Praktikums in ihrer Kommune, dieses Anliegen ist politisch beschlossen und wird nun durch die Stadtverwaltung realisiert. Auch in Kempen und Willich drängen die örtlichen JU Stadtverbände auf eine rasche Einführung eines kommunalpolitischen Praktikums. Doch stellt Florian Rick aus Willich ernüchternd fest: “Auch wenn der politische Wille vorhanden ist, scheint es, als ob einige wenige eine Einführung verhindern möchten.” Gero Scheiermann von der JU Kempen pflichtet bei: “Wenn die Verwaltung in Viersen in der Lage ist ein solches Praktikum erfolgreich und kostenneutral durchzuführen wundert es mich, dass andere Kommunen offenkundig immer neue Gründe vorschieben, um eine Einführung zu verhindern.” Im gesamten Kreisvorstand war man sich einig das Thema weiter zu verfolgen, um jungen Menschen die Möglichkeit zu geben Kommunalpolitik hautnah zu erleben. Darüber hinaus sprach der Kreisvorstand mit dem Landtagsabgeordneten Stefan Berger über den anstehenden Landtagswahlkampf. Ein weiteres Anliegen der Jungen Union im Kreis Viersen ist die Einführung eines Taxi-Tickets, hierzu berichtete Kreisvorsitzender Philipp Heks über den aktuellen Sachstand und machte mit Blick auf andere Jugendorganisationen im Kreis deutlich: “Andere stellen ideologisch geprägte Anträge zu bundespolitischen Themen mit denen sie rein gar nichts bewegen, wir hingegen bieten mit Taxi-Ticket oder kommunalpolitischen Praktikum konkrete Lösungen für junge Menschen vor Ort in unserer Heimat an.”

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